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Relevante
Erbkrankheiten der Norwegischen
Waldkatze
Norwegische Waldkatzen sind eine
sehr robuste und gesunde Katzenrasse, nichts desto trotz gibt es einige
Erkrankungen auf die hin speziell Zuchttiere untersucht werden sollen.
Diese Seite bietet Ihnen keine
ausführliche Erklärung der einzelnen Erkrankungen und auch keine
Heilungsvorschläge - sie soll lediglich dazu dienen Sie kurz darüber zu
informieren auf welche Erbkrankheiten Sie im Zusammenhang mit der Norwegischen
Waldkatze achten müssen. Und lassen Sie sich bitte nicht mit Ausreden wie ‚meine
Linien sind sauber‘ oder ‚aus meiner Zucht ist noch nie eine Katze daran
gestorben‘ abspeisen. Ein verantwortungsvoller Norweger Züchter scheut keine
Kosten und Mühen seine Zuchttiere auf die u.a. Erbkrankheiten testen zu lassen.

HCM - Hypertrophe
Kardiomyopathie
Unsere
Zuchttiere werden von Dr.
Schafhauser HCM geschallt
HCM ist eine Erkrankung, die durch eine Verdickung des Herzmuskels
gekennzeichnet ist. Die Verdickung kann die gesamten Herzmuskeln, aber auch nur
Teilabschnitte betreffen.
Als Vorsorgeuntersuchung sollten deshalb alle Zuchtkatzen Mittels eines
Herzultraschalls untersucht werden. Für Norwegische Waldkatzen gibt es noch
keinen Gentest (welcher alleine sowieso nicht aussagekräftig wäre), aber es
wird daran gearbeitet.
Klar ist, dass dieser Schall nur eine Momentaufnahme ist, aber gerade deshalb
muss die Untersuchung im Abständen von ca. 1,5 - 2 Jahren wiederholt werden
(und das auch nach Beendigung der Zuchtkarriere!!), wobei
der
erste Schall möglichst vor dem ersten Wurf erfolgen sollte. Nichts desto trotz können
Katzen an HCM erkranken – jedoch gibt eine regelmäßige Untersuchung eine gewisse
Sicherheit. Es
gibt keinerlei Ausreden es nicht zu
tun und es bringt auch der Rasse nichts
den Kopf in den Sand zu stecken!
Weiterführende Links:
Ludwig-Maximilians-Universität
München
Universität
Zürich

Listen HCM geschallter Norweger:
Winterfyre


GSDIV
- Glykogen Speichererkrankung
oder Glycogenosis Type IV
Unsere
Zuchttiere werden bei Laboklin
GSDIV getestet oder sind
frei, weil beide Eltern
frei sind
GSDIV ist eine erbliche Abnormität des
Glykogenstoffwechsels – es herrscht ein ererbter
Mangel an dem Enzym GBE (Glycogen Branching Enzyme). Der Erbgang der Glykogenose ist rezessiv, was bedeutet, dass es nur ausbricht,
wenn beide Elternteile den Gendefekt haben.
Als
Vorsorgeuntersuchung sollten deshalb alle Zuchtkatzen Mittels eines Gentests
untersucht werden. Dieser einmalige und unproblematische Gentest sollte auf jeden Fall vor dem
ersten Wurf vorgenommen werden!
Weiterführender Link:

Liste GSDVI getesteter Norweger:
Winterfyre

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